1937, Dezember 17

Freigabe der Reichsautobahn - heute A 3 - ,Teilstrecke Köln - Siegburg, für den Verkehr

Im Rahmen einer groß angelegten Propagandafeier wird der Streckenabschnitt Köln - Siegburg dem Verkehr übergeben.

Bei der Linienführung der Autobahn Köln-Siegburg nahm man Bedacht darauf, daß möglichst wenig Kulturland für ihren Bau benötigt wurde. Mit großer Sorgfalt hat man darauf geachtet daß das breite Band der neuen Straße das Landschaftsbild nicht störend zerschnitt, sondern sich ihm möglichst harmonisch eingliedert. Aus diesem Grund wurde an manchen Stellen die ursprünglich vorgesehene Linienführung abgeändert und notwendige Kunstbauten verlegt. Bei der Auswahl der Streckenführung hat man nicht nur den verkehrstechnischen Notwendigkeiten Rechnung getragen, sondern sich auch mit Erfolg bemüht, die Autobahn durch landschaftlich möglichst reizvolle Gegenden unserer Herimat zu legen. Westdeutscher Beobachter vom 27. Mai 1935. Andrea Korte-Böger: Die Raststätte Siegburg West. In: Siegburger Blätter Nr. 7, 2005


Die Autobahn, ein neues, leeres Band, das die Landschaft durchzieht; hier der Blick in Höhe der Brücke über die Zeithstraße, rechts das Haus "Ursula", das auch heute noch, vom Stallberg kommend, links unmittelbar vor der Brücke steht.
Die Autobahn, ein neues, leeres Band, das die Landschaft durchzieht; hier der Blick in Höhe der Brücke über die Zeithstraße, rechts das Haus "Ursula", das auch heute noch, vom Stallberg kommend, links unmittelbar vor der Brücke steht.
Die Auf- und Abfahrten wurden gepflastert, um den Autofahrer durch das Gerumpel zur erhöhten Aufmerksamkeit zu ermahnen.
Die Auf- und Abfahrten wurden gepflastert, um den Autofahrer durch das Gerumpel zur erhöhten Aufmerksamkeit zu ermahnen.
Die Autobahn in den 50-er Jahren, rechts die Raststätte "Zur alten Poststation"; die Fahrbahndecke zeigt deutliche Spuren einer vernachlässigten kriegs- und nachkriegszeitlich bedingten Pflege.
Die Autobahn in den 50-er Jahren, rechts die Raststätte "Zur alten Poststation"; die Fahrbahndecke zeigt deutliche Spuren einer vernachlässigten kriegs- und nachkriegszeitlich bedingten Pflege.