Feuerwehr eine "Institution"

"Nicht nur Spezialisten für den Notfall, sondern verbindendes Element und wichtiges Teil des Gemeinwesens" Franz Huhn

Rund 120 ehrenamtliche und 36 hauptamtliche Feuerwehrmänner und – frauen sind in der Kreisstadt aktiv. Bei einer Festveranstaltung im Museum sprach Bürgermeister Franz Huhn der Wehr seinen Dank aus: „Unsere Feuerwehr steht 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag bereit, um mitzuhelfen, wenn es gilt, unter Einsatz moderner Technik die Gesundheit und das Leben unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie deren Hab und Gut zu retten und zu schützen – oftmals unter hohem persönlichen Risiko. Ohne dieses Engagement wäre die öffentliche Sicherheit in unserer Stadt nicht zu gewährleisten.“ Huhn: „Sie müssen in jeder Minute ihres Lebens damit rechnen, auszurücken. Dies ist ein doppeltes Opfer. Jeder Einsatz kann Gefahr an Leib und Leben bedeuten. Und bringt die Notwendigkeit, ständig verfügbar zu sein, mit sich. Eine Belastung, die manch anderer nicht tragen will. Und da dieses doppelte Opfer nicht für irgendein abstraktes Gemeinwesen erbracht wird, sondern für jeden einzelnen von uns, steht es uns gut an, unserer Feuerwehr zu danken.“ Die Geschichte der Wehr sei eine Geschichte zunehmender Professionalisierung und eines wachsenden Aufgabenspektrums. Huhn: Davon profitieren wir alle!“ Die fünf Löschgruppen Innere Stadt, Brückberg, Wolsdorf, Kaldauen und Stallberg seien „integraler Bestandteil“ des Feuerschutzwesens in Siegburg. Feuerschutz, Brandbekämpfung und Gefahrenabwehr seien auf dem heutigen Niveau ohne freiwillige Helfer ebenso wenig denkbar wie ohne unsere Berufsfeuerwehr. Huhn: „Beide Zweige bilden eine Einheit.“ Über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus sei die Siegburger Feuerwehr im Leben der Stadt eine „Institution“. So werde sie nicht nur als Gruppe von Spezialisten für den Notfall wahrgenommen, sondern als verbindenden Element und wichtiges Teil des Gemeinwesens.


Ausstellung 12 - Bild 04

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