Jüdisches Leben und Gedenken

Seit dem Mittelalter gab es in Siegburg eine jüdische Gemeinde, die in der Shoa des NS-Zeit vernichtet wurde. Letztes Zeugnis ist der jüdische Friedhof an der Heinrichstraße. Hier erfahren Sie alles über das jüdische Leben in der Stadt vor ihrer Auslöschung.

1854, Oktober 22

Einweihung der neuen Synagoge durch den Bonner Oberrabiner Dr. Auerbach

Die neue Synagoge, im Gebiet des heutigen Platzes Am Brauhof gelegen, wird durch den Bonner Oberrabiner, Dr. Aaron Auerbach eingeweiht.
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2003, Juni 24

Verlegung des ersten STOLPERSTEINS durch Gunter Demnig an der Ecke Holzgasse/Scheerengasse

Gunter Demnig verlegt zur Erinnerung an die ermordeten Mitglieder der Siegburger Synagogengemeinde den ersten der gesamt 76 STOLPERSTEINE.
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2018, Dezember 04

Acht neue Stolpersteine - Mahnmal gegen Nazi-Terror erweitert

Am 4. Dezember 2018 ist die Anzahl der Stolpersteine in Siegburg auf über 80 gestiegen.
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2019, August 01

"Wir sind sehr dankbar und froh, dass die ganze Archivarbeit in diesem Stein endet", sagte Evamaria Bräuer im Namen der Angehörigen von Aron Dunajewsky.

Dunajewsky war Bräuers "Adoptivopa" - und ein von den Nazis ermordeter Jude.
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