1983, September 24

Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Helena Schmitz

Wegen ihrer außerordentlichen Verdienste um das Wohl der Stadt Siegburg wird Helena Schmitz die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Alle was Rang und Namen hat, war am Samstagvormittag in den großen Ratssaal gekommen, um eine Bürgerin zu würdigen, die Gutes in einem Ausmaße getan hat, das ungewöhnlich ist. Helena Schmitz und ihr verstorbener Mann Paul haben mit einer hoch dotierten Stiftung Siegburger Senioren einen schönen Lebensabend ermöglicht - der allumfassenden Altenhilfe dient die großherzige Spende, für die sich Siegburg mit der Ehrenbürgerwürde bei Helena Schmitz bedankte. Bürgermeister Adolf Herkenrath würdigte das zielstrebige Schaffen von Paul und Helena Schmitz in einer ausführlichen Laudatio. "Das Glück hat nur der Tüchtige", meinte er und ging auf die unternehmierischen Aktivitäten des Schlossermeisters ein, der dabei von seiner Frau engagiert unterstützt wurde. ...Die Stiftung selbst würdigte der Bürgermeister gebührend und ging auf ihre Entwicklung ein. Noch zu Lebzeiten des Schlossermeisters Paul Schmitz, der die schalldichteste Tür der Welt entwickelt hat, entstand die Idee einer Stiftung. Damals hatte das Ehepaar daran gedacht, ein Teil seines Vermögens für die Errichtung eines Altenheims mit Tagesstätte zur Verfüung zu stellen. Inzwischen ist die Idee modifiziert worden: Die notariell festgelegte "Paul und Helena Schmitz-Stiftung" dient nun der allumfassenden Altenhilfe. Rhein-Sieg-Anzeiger vom 26. September 1983


Die Ehrenbürgerin Helena Schmitz
Die Ehrenbürgerin Helena Schmitz
Paul Schmitz, der mit seiner Erfindung der schalldichtesten Türe der Welt, die finanzielle Grundlage der Paul und Helena-Schmitz Stiftung legte. Portrait aus dem Fundus des Stadtmuseums
Paul Schmitz, der mit seiner Erfindung der schalldichtesten Türe der Welt, die finanzielle Grundlage der Paul und Helena-Schmitz Stiftung legte. Portrait aus dem Fundus des Stadtmuseums
Die Ehrenbürgerin Helena Schmitz. Portrait aus dem Fundus des Stadtmuseums
Die Ehrenbürgerin Helena Schmitz. Portrait aus dem Fundus des Stadtmuseums